Haarbande | Fünf Gründe, die Haare wieder wachsen zu lassen
Eigentlich dachte ich ja (und hatte es auch so angekündigt), dass ich zu einem Thema wie „Langhaarliebe“ nichts beizutragen habe. Inzwischen hat es mich aber doch wieder gepackt: ich habe acht Monate nach dem letzten Buzzcut wieder Locken, will sie nach der Curly-Girl-Methode pflegen und habe dazu sogar wieder einen extra Instagram-Account als @wuschel.ine erstellt, wo es Fotos vom aktuellen Status zu sehen gibt. Also gibt es wohl doch Vorteile von langen Haaren oder zumindest Gründe, sie wieder länger werden zu lassen. Dementsprechend biege ich das Thema ein bisschen um, echte fünf Gründe für Langhaarliebe finde ich eher nicht, wohl aber fünf Gründe, um die Haare wieder wachsen zu lassen.
Rückblick. Ausblick. Einblick.
Das Jahr ist bald rum und natürlich schaut man sich da ein bisschen um: zurück, voraus und in sich rein. Mit euch teilen will ich hier mal das, was vor allem mit den Haaren zu tun hat. Denn die sind im letzten Jahr immer kürzer geworden und damit war die Länge bzw. Kürze logischerweise die größte Veränderung im Jahr 2017. Während ich in den Jahren 2010 bis 2016 eigentlich ununterbrochen habe wachsen lassen (höchstens mal mit Spitzenschnitt), ging es jetzt sozusagen rückwärts. Wie schon im März 2010 habe ich mir die Haare komplett abrasiert, das letzte Mal Anfang August 2017.
MehrBeutelthierchen und Reisekosmetik
Bald geht meine erste Reise los, am Donnerstag ist unser Flug nach Westkanada. Wenn ihr mehr darüber wissen möchtet, dann schaut auf dem Blog www.beutelthierchen.de vorbei. Man kann uns auch auf Bloglovin‘ folgen und auf Instagram wird es dann Reisefotos geben. Dafür wird es hier auf Wuscheline sicher sehr (oder ganz) ruhig sein, bis ich Mitte/Ende Oktober wieder da bin.
Da das hier ja trotz allem ein Beauty-Blog ist, möchte ich euch erzählen, was ich nun an Kosmetika für die Reise ausgewählt habe, nämlich das (für mich) wirklich Notwendige. Der Rucksack darf nur so viel wiegen, dass ich ihn noch tragen kann (also unter 20 kg) und Platz habe ich sowieso nicht so viel. Was muss also dennoch als Reisekosmetik mit auf die gut sechswöchige Tour durch Westkanada?
MehrHaarbande | Von Traumhaaren und Wunschlängen | Buzzcut
Okay, heute geht’s ans Eingemachte. Es geht in der Haarbande um „Traumhaare und Wunschlängen“ und ich weiß schon, dass ich heute Haue bekommen werden. Denn ich werde erklären, warum ich genau jetzt bei meiner Wunschlänge angekommen bin und viele von euch – vor allem die Langhaarfans – werden damit wohl nicht so glücklich sein. Denn genau jetzt sind meine Haare kurz, sehr kurz, um genau zu sein. Ich habe sie wieder abrasiert, Buzzcut nennt man das heutzutage auch und wer das nicht aushält, liest am besten nicht weiter.
MehrWer mich mag, zieht mit mir um
Ihr merkt es ja selbst: ich schreibe hier kaum noch etwas. Und das schlicht und einfach deshalb, weil mich die Themen, um die es auf „Wuscheline“ bisher vorwiegend ging, kaum noch interessieren. Ich habe mich verändert, mein Leben hat sich verändert. Haarpflege und Kosmetik sind einfach unwichtig geworden. Ich pflege kaum noch Haare und ich schminke mich nur noch sehr wenig. Über Gesichtspflege und Körperpflege schnappe ich genug auf Instagram auf, das reicht mir. Es interessiert mich im Moment einfach nicht mehr, über Kosmetik zu schreiben, dazu erscheint es mir viel zu belanglos. Aktuell bin ich viel mehr an den wichtigen Dingen des Lebens dran und so soll es auch erstmal bleiben.
MehrWas der Haarschnitt geändert hat – und was nicht
Okay, Zeit für einen kleinen Rückblick. Hier habe ich euch erzählt, dass ich meine langen Haare von Hüftlänge auf Schulterlänge abgeschnitten habe und hier gibt es einen Artikel zu den Punkten, die mich an meinen langen Haaren genervt haben. Es gab auch noch andere Gründe, warum ich mir die Haare geschnitten habe, aber mal zurück zu den nervigen Aspekten meiner Haarpracht und hin zu der Frage, ob sich die nach dem Haarschnitt und mit der neuen Haarlänge nun erledigt haben. Und ein paar Bilder bekommt ihr natürlich auch nochmal zu sehen.
Ich gliedere den Artikel mal so wie den „Beschwerde-Post“ zu den langen Haaren, damit man besser vergleichen kann.
Vier Jahre Wuscheline | Bloggeburtstag
Ich feiere wieder Bloggeburtstag! Am 11. Februar 2013, also heute vor vier Jahren, habe ich hier meine ersten Artikel veröffentlicht. Ich habe über meine bisherige Haarpflege (vor dem Blog, schon damals habe ich für die Heymountain-Haarcreme geschwärmt) und meine Ziele gebloggt – Haare bis zum Po. Zwischenzeitlich hatte ich dieses Ziel erreicht und in den letzten vier Jahren sind hier fast 350 Artikel erschienen, eine ganze Menge, finde ich. Das ist also Grund genug zu feiern – mit einigen Bildern von meinen langen Haaren und einer kleinen Verlosung für euch.
Die Gewinner sind ausgelost, es sind Juliane S., Andrea, Julia, Chrizine und Anja! Bitte schaut in eure Mails (auch Spamordner) und lasst mir eure Adressen zukommen!
Die Bilder, die ich hier noch nicht gezeigt habe, stammen aus dem letzten Sommerurlaub in Südfrankreich. Wie im Jahr zuvor habe ich ein bisschen die Haare geworfen. Hier findet ihr also die „Wuscheline am Meer“ Bilder von letztem Jahr.
MehrWarum ich mir wirklich die Haare abgeschnitten habe
Mein erster Artikel zu den Gründen, warum ich meine Haare abgeschnitten habe, ist ziemlich viel gelesen, kommentiert und diskutiert worden, hier und auf anderen Seiten (Facebook, Instagram und im Langhaarnetzwerk). Ich möchte gerne nochmal klarstellen, dass mich meine Haare nicht „unglücklich gemacht“ haben, dass ich nicht unter ihnen „gelitten“ habe, auch wenn das manchmal vielleicht so geklungen hat. Aber eine so große Rolle haben die Haare für mich nun auch nicht gespielt, bei mir versteckt sich da keine „Leidensgeschichte“. Ausschlaggebend fürs Abschneiden war eher die Zeit, die ich mit ihnen verbracht habe, nicht die Wichtigkeit der Haare. Wären meine Haare wirklich von so großer Bedeutung für mich, dass sie über mein Glück und Unglück bestimmen würden, hätte ich sie ja nun sicher nicht abgeschnitten.
Außerdem war es ja so, dass ich lange Haare haben wollte, mich dafür entschieden hatte, es lange Zeit ein schönes Hobby für mich war, das mir Spaß gemacht hat. Über einen großen Zeitraum hinweg habe ich mich echt gern mit meinen Haaren beschäftigt, sie gepflegt, frisiert, geschont, fotografiert, was auch immer. Das hat eine Zeit lang (bestimmt über vier bis fünf Jahre hinweg) mein Leben eher bereichert. Die Haare sind brav gewachsen, haben mir gefallen (auch im Alltag, nicht nur für Fotos), alles gut, da lohnt sich dann für mich durchaus auch ein gewisser Aufwand, den ich betrieben habe. Ich wollte ja eben ausprobieren, wie lange Haare so sind, nachdem ich noch nie in meinem Leben lange Haare gehabt habe. Es war eine bewusste Entscheidung, das mal durchzuziehen.
MehrWas mich an meinen langen Haaren genervt hat
Dies wird also Teil eins der Antwort auf die Warum-Frage. Warum habe ich mir also die Haare abgeschnitten, wie ich hier berichtet habe? Ich habe beschlossen, dass es gleich zwei Artikel zum Thema gibt, weil die Antwort auf die Warum-Frage ziemlich komplex ist und weil es einige von euch zu interessieren scheint. Also werde ich hier einmal über die äußeren Gründe schreiben und das waren vor allem meine Nerven: was mich an meinen langen Haaren genervt hat. Natürlich sind Nerven irgendwie auch „innen“, aber die Gründe für deren Zerrüttung sind doch objektiv erkennbar und äußerlich benennbar. Und dann wird ein Artikel zu noch mehr wirklich echt inneren Gründen folgen.
Vorausschicken möchte ich noch, dass das kein allgemeiner „Lange Haare nerven“-Artikel ist. Lange Haare an anderen Personen nerven mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich finde sie allermeist sehr, sehr hübsch. Und andererseits betrifft das Genervtsein nicht ausschließlich das von den langen Haare an mir selbst, sondern auch ausschließlich von meinen langen Haaren. Wären meine Haare nämlich nur ein bisschen anders, etwas weniger, etwas dünner, etwas glatter, etwas weniger wuschelig eben, dann hätte ich wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Genervtseins empfunden. Also: der Artikel betrifft MEINE langen Haare AN MIR. Nichts anderes. Dekoriert wird der Artikel – unpassenderweise – von ein paar Bildern aus dem Sommer in Südfrankreich, da waren meine Haare nämlich noch lang. Glücklicher bin und bleibe ich aber nach dem Schnitt.
Mehr
Neueste Kommentare